📚 Historical Archive Notice

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Amdi Petersen claims 10 witnesses are wrong.

Danish press reports, Ritzau news agency reports, around 19th-25th May 2005

(English translation, thank you FJ.  German translations, thanks Friedrich)

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> Amdi: 10 incorrect explanations
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> According to Amdi Petersen 10 witnesses in the court case has given
> incorrect explanations. All the 10 witnesses - all of them knew Amdi
> Petersen well - has explained to the court, that Amdi Petersen is the
> top boss in the Teachers Group. He was and is - according to the 10 - the
> leader, who nobody should speak against - although he did not have the a
> formal leader-title.


> After two years listening to the court-meetings Amdi Petersen was in
> the chair Wednesday.


> The prosecutor read the 10 different witnesses explanations to the
> court - all of them pointing at Amdi Petersen as the man behind all
> decisions in the TG. After each of them  Amdi Petersen was asked about
> his opinion. 10 times he said that the explanations was incorrect. He
> could not explain, what had got his old comrades to tell such things to
> the court.

>   - They don't have solid ground under their feet, he said in court -
> according to the Danish news agency Ritzau.

>   He explained, that the TG has a flat structure and no over- and
> underdogs.

>   - The TG leads itself with its peoples skills and willingness to discuss
> themselves to an agreement, he said.

>   - They produce future, progress and values, he explained.
 

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Amdi denies any responsibility.


http://www.berlingske.dk/grid/indland/artikel:aid=580226

Berlingske Tidende Mitwoch 25. Mai 2005 13:43 Uhr

Viele Male Nein von Amdi

Mogens Amdi Petersen bekam Gelegenheit, zentrale Beschuldigungen gegen ihn im Verfahren wegen behaupteten Betrugs um ber 50 Millionen Kronen Punkt fr Punkt zurckzuweisen.


Mogens Amdi Petersen sagte eine Reihe von Malen Nein, als er am Donnerstag auf verschiedene Weise gefragt wurde, ob er hinter dem Fonds stehe, der mit Anschrift bei Tvind der Anklagebehrde zufolge zu Betrug und Steuerhinterziehung fr ber 50 Millionen Kronen bentzt wurde.

- Nein, lautete es kurz etwa zehnmal von Amdi Petersen, als sein Verteidiger Anders Boelskifte seinen Mandanten ber bestimmenden Einflu in der Lehrergruppe, Beschlu zur Grndung des steuerbegnstigten Fonds, Macht ber dessen Gebrauch, Instruktionen an die brigen sieben Angeklagten und Macht ber die Empfnger des Geldes aus dem Fonds befragt wurde. Gerade diese Beschuldigungen sind der Mittelpunkt der Anklageschrift.

/ritzau/

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Witness say project in Malaysia, supported by money from the fund, was pure business.

http://www.berlingske.dk/grid/indland/artikel:aid=580360?timestamp=1117094376

Berlingske Tidende, Mitwoch 25. Mai 19:05 Uhr

Zeuge: Das Tvind-Projekt war reines Geschft

Von Marianne Harbo

Eine ehemalige Direktorin in einer von Tvinds Gesellschaften ahnte nicht, da das Sgewerk in Malaysia, an dessen Betrieb sie beteiligt war, in den Papieren als Naturschutz- und Forschungsprojekt auftrat, das aus Tvinds humanitrem Fonds Millionen erhielt.

War das Projekt "Tropischer Regenwald" in Malaysia ein wohlttiges Projekt, das den rtlichen Einwohnern durch eine gesunde und ertragreiche Nutzung der Bume des Regenwalds bessere Lebensbedingungen verschaffen sollte? Ein Projekt, das die ganze Zeit ber von Forschern und Forstleuten untersttzt und in dem fr jeden gefllten Baum mindestens ein neuer gepflanzt wurde?

Oder waren das ganz einfach ein Sgewerk und einige Plantagen, die bernommen wurden, weil sie tief verschuldet waren, und die auf berschu fr die Tvindgruppe getrimmt werden sollten, wenn sich der Markt wendete?

Dies war die Frage, als der Tvind-Proze gestern in der Rumen des Westlichen Landgerichts in rhus fortgesetzt wurde. Einerseits konnte der Anklger, Vizestaatsanwalt Finn Borch Andersen, viele Beilagen vorlegen, die vom Regenwaldprojekt als einem Naturschutz- und Forschungsprojekt sprachen, das u.a. berechtigt war, 2,5 Millionen Dollar Untersttzung aus Tvinds humanitrem Fonds zu erhalten.

Andererseits konnte eine der damaligen Mitarbeiterinnen des Projekts, Pia Lykkehj Madvig, welche die Abrechnungen der Gesellschaften fhrte, ber reine Geschfte berichten.

"Ich hatte keinen Zweifel daran, da wird mit Geld zur Kasse der Lehrergruppe beitragen sollten. Ich glaube, wir alle hatten die Auffassung, da dies der Zweck unserer Anwesenheit war", sagte Pia Lykkehj Madvig im Zeugenstand.

"Waren zu irgend einem Zeitpunkt erfahrene Wissenschaftler und Forscher im Projekt beschftigt", wollte der Anklger wissen.

"Nein."

"Warst du dabei, neue Bume als Ersatz fr die gefllten zu pflanzen?"

"Nein", sagte Pia Lykkehj Madvig, nachdem sie erklrt hatte, wie das Sgewerk davon lebte, fr andere Bume zu zersgen und von rtlichen Bewohnern Bume kaufen mute, weil sie selbst keine Zulassung zum Fllen hatten.

"Hat jemand von auerhalb in Verbindung mit dem Betrieb des Sgewerks technische Untersttzung geleistet", wollte er noch wissen, weil aus einigen Papieren hervorging, da eine Firma namens Jambolaya fr diese Art von Untersttzung 71.000 Dollar erhalten hatte.

Auch darauf antwortete Pia Lykkehj Madvig verneinend. berhaupt verneinte sie, ewas von der Art zu kennen, auf die ihr damaliger Arbeitsplatz in Malysia in den Papieren beschrieben war. Gleichzeitig meinte sie auch nicht, da jene Lehrergruppen-Mitglieder, welche die erwhnten Papiere unterschrieben hatten, berhaupt das Sgewerk in Malaysia besucht hatten, ebenso wie sie von den Millionenbetrgen nichts wute, die aus dem Tvind-Fonds berwiesen worden sein sollen

"Ich war bei der Erstellung dieser Papiere nicht dabei. Ich wute berhaupt nicht, da wir Teil eines solchen Projekts gewesen sein sollen", sagte Pia Lykkehj Madvig.

Ihr Verhr wird heute fortgesetzt und nchste Woche wird ihr Mann Steffen Jrgensen verhrt, der ebenfalls beim Projekt in Malysia angestellt gewesen war.